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Geschichte der Raumfahrt

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Goddards Flüssigkeitsrakete
 
Auburn, 16. März 1926 - Theorie und Praxis des Raketenbaus verband erstmals der amerikanische Physikprofessor Robert Hutchings Goddard (1882 - 1945). Er konstruierte die erste funktionstüchtige Flüssigkeitsrakete, die er am 16. März 1926 in Auburn bei Boston zündete. Innerhalb von 150 Sekunden legte sie eine Entfernung von 600 Metern zurück, wobei sie eine Geschwindigkeit von 90 km/h erreichte. Die erreichte Höhe konnte wegen fehlender Messgeräte nur geschätzt werden. Ein verbessertes Modell flog am 30. Dezember 1930 schon 600 Meter hoch und erreichte eine Geschwindigkeit von 800 km/h. Weitere fünf Jahre später kam er auf Höhen von 2200 Metern und Geschwindigkeiten von 1100 km/h, womit er die Schallgeschwindigkeit erreichte.

Als das größte Hindernis sah Goddard die Isolierung der Treibstofftanks von der Brennkammer an. Ein weiteres Problem stellte die Wahl des richtigen Treibstoffs dar. Nach Versuchen mit leicht brennbaren Kohlenwasserstoffen wie Flüssigpropan und Diäthyläther wählte er schließlich Benzin und Sauerstoff als Oxydator für den Antrieb seiner Raketen. Er entwickelte auch die treibstoffgekühlte Brennkammer. Unter dem Eindruck seiner Forschungen wurde die Interplanetarische Gesellschaft der Vereinigten Staaten gegründet. Auch das Raumflugzentrum der NASA in Greenbelt im US-Staat Maryland trägt seinen Namen.

Literatur: Werner Büdeler: Weltraumfahrt, C. Bertelsmann Verlag Gütersloh

 
Bildhinweis: Robert Hutchings Goddard
 
rm
 
 


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