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Industriegeschichte

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Dornier ab 1945
 
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges setzte Dornier den Flugzeugbau zunächst im Ausland fort. So entstand ab 1952 in Spanien die Do 25, aus der die später so berühmte Do 27 wurde. Ab 1955 - als in Deutschland Flugzeugbau wieder erlaubt war - konnte das Unternehmen durch Bau und Entwicklung von Arbeits- und Verbindungsflugzeugen schnell wieder Anschluss an den internationalen Markt finden. Beginnend mit der Do 27 konnte Dornier vor allem mit der Do 228 und der später ausgegliederten Do 328-Serie umfangreiche Absatzmärkte für sich gewinnen. Im militärischen Luftfahrtsektor war das Unternehmen - neben zahlreichen Lizenzbautätigkeiten - ab 1957 an der Entwicklung des französischen Seeaufklärers „Atlantic“ beteiligt. Besonderer Höhepunkt war ab 1965 Bau- und Entwicklung des weltweit bislang einzigen senkrecht startenden Strahltransporters, der Do 31. 1969 startete das deutsch-französische „Alpha Jet“-Programm, das Dornier in direkter Zusammenarbeit mit Breguet realisierte.

Doch nicht nur im Luftfahrtbereich war das Unternehmen tätig. Ab 1962 übernahm die Tochtergesellschaft Dornier System GmbH die Raumfahrtaktivitäten. Dazu kamen Entwicklungs- und Produktionsaufgaben neuer Technologien. Dadurch konnten mit Medizin-, Werkstoff- oder Umwelttechnik im Lauf der Jahre ständig wachsende Umsätze erzielt werden. Dem Konzern erschlossen sich damit umfangreiche neue Märkte. Im Raumfahrtsektor arbeitete die Dornier System GmbH etwa am ersten deutschen Forschungssatelliten „Azur“ mit oder in jüngerer Zeit am Hubble Space Teleskop des NASA. Im Mai 1985 übernahm der Daimler-Benz Konzern im Rahmen des Konsolidierungsprozesses den größten Anteil der Firmenaktien. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen mehr als 5 Jahrzehnte vollständig im Familienbesitz gewesen. Im Mai 1989 wurde Dornier – soweit nicht anderweitig ausgegliedert - Bestandteil der Deutschen Aerospace AG (DASA, heute EADS).
 
wm
 
Weiterführende Informationen:
Senkrechtstarter Do 31
 
 


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